Es gibt Rechnungen, die man jedes Jahr mit gemischten Gefühlen öffnet. Die Krankenkassenprämie gehört definitiv dazu. Für viele Familien, Rentnerinnen und Rentner, junge Erwachsene sowie den Mittelstand wird sie zunehmend zur Belastung.
Die Forderung nach tieferen Gesundheitskosten ist verständlich. Gleichzeitig erwarten wir alle eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau, moderne Behandlungsmethoden und schnelle Hilfe, wenn wir sie brauchen. Kurz gesagt: Wir möchten die beste Medizin, möglichst ohne höhere Rechnungen. Genau hier beginnt die ehrliche Diskussion.
Für die FDP-Nidwalden ist klar: Mehr Formulare, mehr Vorschriften und mehr Bürokratie machen niemanden gesund. Sie verursachen vor allem zusätzliche Kosten. Stattdessen müssen wir Fehlanreize abbauen und die vorhandenen Mittel besser einsetzen. Behandlungen sollen dort stattfinden, wo sie medizinisch sinnvoll und wirtschaftlich sind.
Ein grosses Potenzial liegt in der Digitalisierung. Im Jahr 2026 sollten Patientendaten nicht mehrfach erfasst werden müssen, nur weil verschiedene Systeme nicht miteinander sprechen. Weniger Papier und weniger Administration schaffen mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten.
Auch bei hochspezialisierten Behandlungen gilt: Übung macht den Meister. Wo genügend Erfahrung vorhanden ist, steigt die Qualität und sinken langfristig die Kosten. Die FDP Nidwalden setzt sich für eine erstklassige Gesundheitsversorgung zu tragbaren Kosten ein. Mit Effizienz, Innovation und Eigenverantwortung statt mit immer mehr Bürokratie. Denn Gesundheitskosten ehrlich zu denken, heisst nicht, weniger Leistung zu wollen, sondern mehr Wirkung für jeden eingesetzten Franken zu erreichen.